Schwierige Bedingungen für den Nachwuchs – Deutsche Jugend- und Juniorenmeisterschaft Freiflug

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Besonders die jüngsten Piloten hatten es schwer. Das Gelände, eine rekultivierte Braunkohleabbaufläche, war mit hohem Gras und krautigen Pflanzen bewachsen, so war das Schleppen der Modelle bei Windstille am Sonntagmorgen recht schwierig. Im Laufe des Tags nahm zwar der Wind etwas zu, aber es kam leichter Regen auf. Als dann der Wind auch noch Richtung Wald drehte, musste der Wettbewerb unterbrochen und später auf fünf Durchgänge gekürzt werden. Immerhin konnten am Vormittag zwei Flüge mit auf vier Minuten verlängere Maximalzeiten geflogen werden. Nur beim „kleinen Uhu“ musste am Ende ein Stechen über den Sieg entscheiden.

Die Modelle der Junioren sind definiert wie die der Senioren. Nur für die Jugendlichen (bis 14 Jahre) sind in den beiden Seglerklassen F1A-J und F1H-J einfachere Modelle und kürzere Maximalzeiten festgelegt. Die neuen Meister sind F1A: Stefan Richter (SN), F1A-J: Albert Niemiersky (BB), F1B: (Gummimotor) Lara Maria Horak (MFSD), F1H: Albert Niemiersky (BB), F1H-J: Paul Schnock (ST), F1Q: (Elektromotor) Jonas Wiesiolek (BW), F1S: (Elektromotor) Kenny Selke (SN). Joanna-Marie Drelse (BB) war beste Uhu-Pilotin. Die Teamwertung der Jugend ging an Baden-Württemberg, die der Junioren an Brandenburg. Parallel flogen noch 35 Senioren den Matthias-Hirschel-Pokal aus.

 

Fotos und komplette Ergebnisliste unter: www.thermiksense.de/wettbewerbsergebnisse-2021