Delegiertentreffen in Braunschweig

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Eine Entscheidung über eine Satzungsänderung betraf die Zusammensetzung des Vorstands. Beantragt wurde, dass der Vorstand auf drei Personen verkleinert und den Amtsinhabern bestimmte Aufgaben zugeordnet werden sollten. Diese Änderung fand keine Mehrheit.

Die Delegierten haben über den Antrag auf DSV-Ausschluss entschieden und dem Antrag mit großer Mehrheit zugestimmt. Dem DSV wurde vorgeworfen, sich vereins- und satzungswidrig verhalten zu haben.

Außerdem stimmten die Delegierten für einen Entschließungsantrag, der ein Stimmrecht der Luftsportjugend in der Mitgliederversammlung vorsieht. Bislang entscheiden nur die Mitgliedsverbände und Bundeskommissionen, die abhängig von ihren Mitgliederzahlen eine festgelegte Anzahl von Stimmen erhalten. Die dafür notwendige Satzungsänderung muss noch beantragt und von den Delegierten entschieden werden.

Der Deutsche Freiballonsport-Verband hatte außerdem eine Änderung in der Beitragsordnung beantragt. Dort soll geregelt werden, dass Luftsportler, die sowohl im Fachverband als auch im Landesverband nur einmal den jährlichen Basisbeitrag (zwischen zwei und fünf Euro) zahlen sollen. Der Antrag wurde abgelehnt.

Bei der nächsten ordentlichen Hauptversammlung 2021 werden die Delegierten turnusgemäß über die Neuwahlen der Vizepräsidenten/innen und des/der Schatzmeister/in sowie den Haushalt entscheiden. Die Versammlung wird am 27. November in Braunschweig stattfinden.

 

Dazu ein Kommentar von DAeC-Präsident Sefan Klett