Deutsche Freiflugmannschaft gewinnt zweimal Bronze

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Das beste Einzelergebnis erreichte der deutsche Meister Volker Bajorat (BW) mit seinem vierten Platz in der Seglerklasse F1A. Im dritten Stechen am frühen Morgen um 6 Uhr fehlten ihm nur 5 Sekunden zum Treppchen.

Zwei Tage Weltcup, zwei Tage Training und drei Tage Wettbewerb, alles bei Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad, forderten die neun Mitglieder des Teams und auch die Helfer. Die thermischen Verhältnisse waren anspruchsvoll. Glücklicherweise war der Wind nur schwach und so hielten sich die Rückholstrecken meist in Grenzen. Eine große Stütze war Michael Jäckel, der immer auf seinen beiden „Thermikmaschinen“ Temperatur- und Windverlauf beobachtete und wichtige Tipps zum Startzeitpunkt geben konnte. In F1A (Freiflug-Segler) verteidigte Per Findahl (SWE) seinen Meistertitel. Die Teamwertung ging an Slowenien und das deutsche Team (Volker Bajorat, Gerd Aringer, Jörg Schellhase) kam auf Platz 4. Den ersten Platz bei den Frauen erlangte Tereza Vosejpkova (CZE).

Auch in der Gummimotorklasse F1B fiel die Entscheidung erst im 10-Minuten-Stechen am nächsten Morgen. Es gewann Bojan Gostojic (SRB), bester Deutscher war Andreas Gey (SN) auf Platz 8. Groß war die Überraschung bei der Siegerehrung, als das deutsche Team (Andreas Gey, Michael Seifert, Bernhard Schwendemann) bei der Bronzemedaille aufgerufen wurde. Team-Europameister wurde Polen.

Bei den Verbrennern (F1C) erreichte keiner aus dem deutschen Team das Stechen. Bester in der Einzelwertung war Uwe Sondhauß (SN) mit dem 17. Platz. Das Team (Uwe und Michael Sondhauß, Claus-Peter Wächtler) kam auf Platz 6. Neuer Europameister wurde Gauthier Briere (FRA) und das Team aus der Ukraine.

Die Gesamtwertung über aller Klassen ging an Israel, gefolgt von Polen und Deutschland. Die kompletten Ergebnisse, weitere Details und Fotos gibt es unter

https://www.thermiksense.de/2022-f1abc-em-nord-mazedonien/

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