Geländetool des MFSD veröffentlicht

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Auf diesem Wege ist es jetzt ganz einfach möglich, Modellfluggelände anzuzeigen, auf denen Flugmodelle bis 12 kg Abflugmasse betrieben werden sollen. Sofern keine luftrechtlichen oder zivilrechtlichen Argumente dagegen sprechen, gilt das Gelände mit der Anzeige beim MFSD als vorläufig angezeigt und es darf sofort als solches genutzt werden.

Für eine Ausweisung von Geländen bis 25 kg oder gar bis 150 kg bietet der MFSD ab sofort ebenso eine große Entlastung für Vereine. Als ersten Schritt des Verfahrens kann das geplante Gelände ebenfalls über das neue Tool bekannt gemacht werden. Der Verband geht dann in den Austausch mit dem Geländebetreiber und leitet alle notwendigen Schritte für die Ausweisung ein. Dahingehend wird das Tool in den kommenden Wochen weiter ausgebaut, sodass auch das Übermitteln von notwendigen Dokumenten automatisiert geschehen kann.

In der neuen Verbandsbetriebserlaubnis, die dem Verband im Juli vom LBA erteilt wurde ist verankert, dass bestehende Gelände innerhalb vom 2 Jahren ebenso beim MFSD bekannt gegeben werden und mit Hilfe der Fachleute im Verband in den neuen Rechtsrahmen überführt werden. Dabei legt der Verband viel Wert darauf, dass bestehende Regelungen auf den Geländen und die Wünsche des Vereines, der Weiterhin der Inhaber der Geländeausweisung bleibt, weiter gelten. Ggf. können sogar Entlastungen für den Modellflug auf den Geländen erreicht werden, sofern dies keine erhöhtes Sicherheitsrisiko entstehen lässt. So ist zum Beispiel die Regelung zum Erstellen eines Sicherheitszaunes in Zukunft geländespezifisch zu betrachten. Dieser ist nicht mehr pauschal erforderlich. Vor allem auf kleinen Geländen oder an Hängen ist dies eine deutliche Erleichterung.

Das neue Tool ist unter gelaende.mfsd.de erreichbar und wird in den nächsten Wochen noch weiter ausgebaut. Die Anzeige von Geländen bis 12kg funktioniert bereits vollumfänglich.